Bodengestaltung im Betonlook: fugenloser Bodenbelag

Fugenloser Bodenbelag

© Fotolia, XtravaganT, Nr. 168224561

Seidig glatte Oberfläche, keine Ritzen im Boden, rissfeste Beschichtung – das sind nur einige Vorteile der so genannten fugenlosen Bodenbeläge. Sie bestechen zudem mit ihrer einzigartigen Betonoptik und mineralischen Farbigkeit. Da sie nahtlos verlegt werden, müssen Sie mit dem Schmutz in Fugen nicht mehr kämpfen. Fugenlose Bodenbeläge eignen sich ideal sowohl für den Innen-, Nass- als auch für den Außenbereich. Erfahren Sie mehr über die Vorteile dieser Allround-Talente unter den Bodenbelägen.

Alte Trends, die wieder modern werden

Unter einem fugenlosen Belag versteht man Design- bzw. Spachtelboden, welcher eine sehr lange Tradition hat. Bereits vor 1.000 Jahren trugen die Heimwerker einen wasserfesten Zementspachtel auf Böden und an Wände auf, um unansehnliche Fugen zu vermeiden. Für die Herstellung einer fugenlosen Bodenoberfläche benötigen Sie mineralische Materialien aus Zement, mit unterschiedlichen Farbpigmenten. Diese fugenlose Glättetechnik ist eine spannende Alternative zu herkömmlichen Fliesen, vor allem im Nassbereich. In punkto barrierefreies Bauen schneiden Designböden mit ihrem fließenden Look wesentlich besser als andere Bodenbeläge ab.

Fugenlose Beläge haben viele Vorzüge

Spachtelböden machen aus ihren Wohnräumen, Küchen, Bädern oder anderen stark beanspruchten Flächen funktionale Eyecatcher. Sie lassen sich nämlich auf vorhandenen Untergründen verlegen und sind dabei extrem langlebig. Darüber hinaus überzeugen sie durch ihre Lichtechtheit, welche ihrem Boden eine besondere Note verleiht. Sie peppen Ihren Designboden auf, indem Sie mit verschiedenen Schattierungen oder Strukturen spielen. Fugenlose Beläge fühlen sich warm an, sind pflegeleicht, emissionsfrei, wasserabweisend und so strapazierfähig wie hochwertige Parketts.

© Fotolia, Gunnar Assmy, Nr. 45424776

© Fotolia, Gunnar Assmy, Nr. 45424776

Fugenlos – Schicht für Schicht

Der fugenlose Boden ist nichts anderes als ein Fließspachtel, welcher in drei Schritten aufzutragen ist. Zuerst sollten Sie sich um die passende Grundierung kümmern, welche den Untergrund mit dem neuen Boden sicher verbindet. Als nächstes kommt die eigentliche Beschichtung. Im Rahmen dessen verteilen Sie den Estrich direkt in einer Aufbauhöhe von bis zu 8 mm auf der gewünschten Fläche. Als letztes kommt die nötige Versiegelung darauf. Sie finden auf dem Markt verschiedenste Imprägnierungen und Wachse, die Ihren fugenlosen Belag zusätzlich wasserfest und abwaschbar machen. Jeder fugenloser Belag lässt sich zusätzlich auf Ihre eigenen Bedürfnisse in Bezug auf Trittschalldämmung, thermische Beständigkeit oder antibakterielle Oberflächen optimieren.

Aushärtezeit nicht vernachlässigen

Das Betreten von frisch verlegten Designböden erfolgt erst nach ein paar Tagen. Der Grund dafür ist, dass der Belag einfach ein wenig Zeit braucht, um zu „reifen“. Nach ca. 3 Tagen empfehlen wir Ihnen, den Boden zu reinigen. Dabei gehen Sie mit dem Wischwasser sparsam um und nutzen nur die dafür vorgesehenen Reinigungsmittel.

Fugenlose Beläge sind flexibel in der Anwendung

Fugenlose Bodenbeläge erfüllen funktionale, ästhetische und technische Anforderungen an den Boden und deswegen lassen sie sich variabel nutzen. Entscheidend dabei ist die Zusammensetzung des Estrichs, welche auf den konkreten Einsatzbereich abgestimmt sein muss. Ein Zementboden kommt in Küchen sehr gut zur Geltung. Er ist äußerst hygienisch und lässt sich schnell putzen.

Rutschhemmende Designböden sorgen in nassen Bereichen für die nötige Trittsicherheit und beugen Gefahrenquellen vor. Mit Spachtelböden im Wohnbereich schenken Sie sich ein tolles Ambiente und ungestörte, einheitliche Optik, welche die Innengestaltung angenehmer macht. Auch in Keller- und Technikräumen kommen fugenlose Bodenbeschichtungen gut an.

Twitter Digg Delicious Stumbleupon Technorati Facebook Email

Noch keine Kommentare... Schreibe doch eine Antwort!