Schick und strapazierfähig: Parkett aus Bambus

Bambusparkett im Treppenhaus

Bambusparkett hat zahlreiche Vorteile und verträgt sehr gut Feuchtigkeit, im Gegensatz zu vielen anderen Holzarten. Erfahren Sie mehr dazu!

Das Bambusparkett erfreut sich außer in Asien auch in Europa immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, da Bambus als Naturmaterial für zeitloses Design und natürliche Optik steht. Es handelt sich hier um keine Holzart, sondern um ein Grasgewächs mit einer weichen, charakteristischen Musterung. Genau dieses Erscheinungsbild hebt Bambusstämme von den gängigen Holzsorten ab. Warum Bambus zur Herstellung von Parkettböden noch ideal ist, lesen Sie im heutigen Blogpost.

Bambus unter den Füßen – Vor- und Nachteile

Bambus wächst sehr schnell nach und ist zu 100% umweltfreundlich. Das ist im Zeitalter von abgeholzten Wäldern enorm wichtig für die Zukunft unserer Umwelt. Diese vielseitige Graspflanze ist hartm aber gleichzeitig biegsam, was für

  • Langlebigkeit,
  • Haltbarkeit,
  • höchsten Gehkomfort

steht.

Bambus ist darüber hinaus feuchtigkeitsbeständig und eignet sich deswegen als Bodenbelag in Badezimmern optimal. Bambus arbeitet – im Gegensatz zu vielen Holzarten – wenig, so dass er sich kaum ausdehnt oder quillt. Bambusparkette passen zudem zu jeglicher Innenausstattung und ziehen mit ihrer exotischen Ausstrahlung garantiert die Blicke auf sich.

Leider hat das Bambusparkett auch ein paar Nachteile. Es kommt mit trockenen Temperaturen und andauernd warmer Luft nicht so gut klar. Wenn ein gewisser Grad an Feuchtigkeit fehlt, entstehen sehr oft Risse im Belag, was zu größeren Beschädigungen führen kann. Auch eine Elektro-Fußbodenheizung funktioniert unter einem Bambusparkett nicht so gut.

Das Bambusparkett hat viele Facetten

Bambusparkett wird in vielen Variationen angeboten. Sehr populär sind 2-Schichtparketts, welche aus einer Nutzschicht, Bambusdeck und dem Unterzug aus Fichtenlamellen bestehen. Sie bekommen den Bambus-Belag auch als 3-Schichtparkett mit Nut und Feder. Diese Ausführung lässt sich schwimmend oder fest verklebt verlegen und verleiht Ihrem Boden einen Dielencharakter. Aus Bambus werden zudem Landhausdiele, Fertigparkett, Stabparkett, Industrieparkett und Bambus-Terrassendielen hergestellt.

© Fotolia, hary_cz, Nr. 187131806

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Verschiedene Texturen

Bambusparkett wird in der Regel in zwei Farbtönen angeboten. Dafür haben Sie mehr Spielraum in Bezug auf die Oberflächenbehandlung. Geöltes Parkett unterstreicht die matte Optik und Natürlichkeit dieses Bodenbelags. Lackiertes Bambusparkett bietet verbesserten Schutz der Oberfläche und lässt sich einfacher reinigen. Mit einer geschliffenen Variante haben Sie die Möglichkeit, Ihrem Parkett eine individuelle Note zu verleihen – egal, ob gebeizt, gewachst, geölt oder lackiert.

Bambusparkett und Warmwasser-Fußbodenheizung

Grundsätzlich können Sie das Bambusparkett nur auf Warmwasser-Fußbodenheizung verlegen lassen. Bei Elektroheizung kommt es deshalb nicht in Frage, weil die Maximaltemperaturen für Parkett aus Bambus deutlich zu hoch sind. Die Verlegung erfolgt deswegen auf einem komplett belegreifen Heizestrich, nach der Beendigung der Aufheizphase.

Hochwertigkeit des Parketts unbedingt vor dem Kauf prüfen

Es ist sehr oft der Fall, dass als Bambusparkett Laminat mit Bambus-Dekor als Klicksystem verkauft wird. Deswegen checken Sie immer den Aufbau der Tragschicht, die Stärke der Tragschicht und die Stärke der Deckschicht, sowie deren Optik. Nur so sind Sie imstande, böse Überraschungen und Fehlkäufe zu vermeiden.

Fehlerfreie Pflege entscheidet über die Haltbarkeit

Auch wenn Bambus sehr widerstandsfähig und hart ist, bedeutet das nicht, dass der Pflegeaufwand des Bambusbodens dadurch geringer wird. Wenn Sie ein Vollholzparkett aus Bambus haben, gehen Sie mit einer Nass-Reinigung eher sparsam um.  Bei Böden mit Bambusanteil empfehlen wir Ihnen, sehr milde Reiniger zu verwenden.

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