Smart Home planen und vernetztes Wohnen genießen

© Fotolia, NicoElNino, Nr. 168358586

© Fotolia, NicoElNino, Nr. 168358586

Intelligente Wohnungslösungen sind für viele Häuslebauer von großer Bedeutung. Ein Smart Home bringt nämlich viele Vorteile mit sich: vor allem Energieersparnis, mehr Sicherheit und einen erhöhten Wohnkomfort. Dabei lässt sich jedes Haus intelligent planen bzw. nachrüsten. Wie Sie von der intelligenten Haustechnik profitieren und was ein smartes Zuhause alles kann, erfahren Sie im Folgenden.

Smart Home macht das Leben komfortabler

Ein Smart Home ist ein Haus, in dem beispielsweise

  • Haustechnik (BeleuchtungHeizung, Alarmanlagen, Rollläden/Jalousien)
  • verschiedene Zähler (Stromzähler, Gaszähler, Warmwasserzähler)
  • Haushaltsgeräte (Kühlschrank, elektrischer Herd, Waschmaschine)
  • Multimedia-Geräte (Fernseher, Audiosysteme)

miteinander vernetzt sind. Durch diese Vernetzung ist es Ihnen möglich, die ganze Haustechnik über eine Software fernzusteuern und das nur nach Ihren persönlichen Bedürfnissen. Schon in den 70er Jahren gab es erste kabelvernetzte intelligente Haushalte, die zentral überwacht wurden.

Smart Home–Systeme im Überblick

Auf dem Markt finden Sie zwei Systeme, die die Hausautomation möglich machen. Zu diesen gehören:

  • kabelgebundene Systeme
  • Funksysteme

Kabelgebundene Systeme

Bei einem kabelgebundenen System verlegen Sie entsprechende Kabel in der Wand, über welche das Signal an andere Geräte in Ihrem Haus transportiert wird. Der größte Pluspunkt dieser Systeme ist ihre relativ geringe Störungsanfälligkeit gegenüber einer Funkverbindung. Darüber hinaus können Sie mit kabelgebundenen Systemen Geräte verschiedener Hersteller miteinander mixen. Bei der Planung achten Sie unbedingt auf die Wandanschlüsse, weil diese den Standort für Ihre smarten Geräte bestimmen. Kabelgebundene Systeme machen nur im Neubau Sinn, weil eine Nachrüstung einfach sehr teuer ist und viel Umbau-Aufwand für die Elektroinstallation bedeutet.

Funksysteme

Funksysteme arbeiten grundsätzlich über:

  • WLAN
  • Mittelwellenfrequenz von 433 oder 866 MHz
  • Bluetooth

Funkbetriebene Geräte geben Ihnen den vollen Nutzungskomfort, weil sie sich überall im Netzempfang-Bereich bedienen lassen. Auch die Nachrüstung eines solchen Systems ist kein Problem. Der einzige Nachteil ist aber leider die begrenzte Reichweite der Signale, insbesondere wenn dicke Wände vorhanden sind.

© Fotolia, NilsZ, Nr. 162609578

© Fotolia, NilsZ, Nr. 162609578

So funktioniert ein Smart Home

Jedes Smart Home-System verfügt über eine Reihe von Elementen, die für die Hausautomation zuständig sind. Dabei handelt sich vorwiegend um:

  • Endgeräte (wie Lichtschalter oder Waschmaschine), die in die Steuerung mit integriert sind
  • Eingabegeräte wie Display, Smartphone oder Tablet
  • Sensoren z.B. zum Messen von Temperaturen
  • zentrale Steuerungseinheit
  • Vernetzung (Funk oder Kabel)

Eigene Prioritäten bei Smart Home-Installation setzen

Überlegen Sie sich ganz genau, was Sie von Ihrem Smart-Home erwarten: Sollte dabei das ganze Haus komplett vernetzt werden – von der Gartenbewässerung bis zu elektronischen Geräten – oder wollen Sie zuerst klein anfangen, um ein Feeling dafür zu bekommen. Das hat großen Einfluss auf die Kosten einer smarten Haustechnik, die nicht gerade billig ist. Im Rahmen der KfW-Programme: 159 und 455 „Altersgerecht Umbauen“ haben Sie die Möglichkeit, einen Kredit bzw. einen Zuschuss für Sanierungsmaßnahmen zur Barrierereduzierung zu erhalten.