Rigips verlegen leicht gemacht – mit unseren Tipps schafft es jeder

© Fotolia, BG, Nr. 47976906

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Bei Neu-, Um- und Ausbau greift man sehr oft zu Gipskartonplatten (Rigips). Nichttragende Innen-und Außenwände, Untergrund für Fußböden oder Deckenverkleidung – hier haben sich besonders die Rigipsplatten durchgesetzt. Es ist eine heimwerkerfreundliche und zeitsparende Alternative zum klassischen Mauern oder Verputzen. Die Platten werden auf einer Konstruktion aus Holz oder Metall angebracht und anschließend die Fugen verspachtelt. Um die Platten richtig zu montieren, brauchen Sie jemanden zum Helfen und entsprechendes Werkzeug.

Holz- oder Metallständerwerk

Für die Wände oder Decken, die sich nicht für die direkte Verklebung eignen oder wenn Sie eine Wand errichten wollen, wird eine Unterkonstruktion aus Holz- oder Metall empfohlen. Bei diesem so genannten Ständerwerk ist das Anbringen in richtigen Abständen enorm wichtig. Dafür werden die Abmessungen der Gipskarton-Platten zugrunde gelegt und sichergestellt, dass beim Verlegen der Platten unterhalb der Befestigungsstellen immer eine Holzunterlage vorhanden ist, in der die Schraube festhält.

Erforderliches Handwerker-Set bereitstellen

Für die Montage der Gipskartonplatten verwenden Sie:

  • Cuttermesser
  • Akkuschrauber
  • Metallprofile oder Holzlatten für die Unterkonstruktion
  • Mineral- oder Weichfaserfaserplatten für die Hohlräume
  • Schrauben
  • Fugenband
  • Stichsäge, um Löcher für beispielsweise Steckdosen zu machen
  • Plattenheber (zu empfehlen)
  • Handschleifer

Gipskartonplatten verlegen

© Fotolia, ivallis111, Nr. 125976249

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Die erste Platte können Sie nicht eng an Fußboden oder Decke anstoßen – hier muss eine schmale Fuge vorgesehen werden. Verlegen Sie die Platten immer versetzt, was natürlicherweise den Zuschnitt der Platten erzwingt. Für den richtigen Zuschnitt müssen Sie die Rigipskartonplatten ausmessen und die Schnittkante anzeichnen. Dann reißen Sie diese mit Cuttermesser entlang der Wasserwaage an und brechen mit Kraft – so bekommen Sie eine durchgetrennte Kartonschicht. Die restlichen Platten müssen je nach Bedarf ebenfalls zugeschnitten und mit versetzten Fugen montiert werden. Jetzt können Sie die Platten auf der Unterkonstruktion mit speziellen Schnellschrauben befestigen.

Fugen verschließen und schleifen

Mit Fugenmasse lassen sich die Fugen leicht verspachteln. Sie müssen die Masse in die Fuge hineindrücken. Ziehen Sie dann über die gefüllten Fugen mit einer breiten Spachtel und drücken Sie die Massenreste in die nächste Fugen – bis die letzte Fuge fertig ist.

Es ist in den meisten Fällen nötig, die Fugen mit einem Handschleifer zu schleifen. Je ausführlicher Sie es machen, desto unsichtbarer werden die Übergänge zwischen  den einzelnen Platten.

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