Steintreppe außen bauen: Material, Werkzeug und Bauweisen

© Fotoschlick - Fotolia.com

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Steintreppen stehen für die dekorative Überwindung der Höhenunterschiede, vor allem in Ihrem Garten oder an der Terrasse – daher sollten sie zum Stil Ihres Hauses und der Umgebung passen. Mit einer entsprechender Skizze, Maßen und Materialien können Sie sie durchaus selbst anlegen. Damit alle Treppenarbeiten glatt verlaufen, lesen Sie unsere Bauanleitung für Steintreppen.

Material für Treppe im großen und kleinen Garten

Bei der Wahl der Materialien für Treppen sollten Sie vor allem auf rutschfeste und frostbeständige Steine setzen – denn Sicherheit geht immer vor. Die Konstruktion der Treppe richtet sich in erster Linie nach der Gartengröße und Ihren Vorstellungen.

  • In großen Gärten haben sich Treppen bewährt, die Bewegungsfreiraum bieten und die geräumige Umgebung in Szene setzen. Als Steine können Sie z.B. Granit und Sandsteinplatten verwenden – sie präsentieren sich natürlich und stillvoll.
  • In einem kleinen Garten dagegen sind Kombinationen verschiedener Materialien (Holz und Stein oder Granit und Basalt) besonders ansprechend, auch Klinkersteine und Betonplatten können Sie gut nutzen: Klinkersteine sind resistent gegen Frost und nehmen kein Wasser auf – ideal für das Anlegen der Treppe!

Sicher und bequem: Treppenformel beachten

Am wichtigsten ist die Funktionalität der Treppe, die sich nur mit entsprechenden Parametern erzielen lässt. Als richtige Maße für Treppe gelten:

  • Austrittsbreite – mindestens 63 cm
  • Austrittstiefe – etwa 29 cm
  • Tritthöhe – zwischen 12 bis 15 cm.

Tipp: Bauen Sie dabei ein Gefälle von 1-2% ein, damit sich kein Wasser auf den Stufen staut. Wenn sich Ihr Grundstück in Hanglage befindet, dann kann auch ein Treppengeländer nützlich sein.

Steintreppe richtig bauen

Material und Werkzeug

  • Steine
  • Spaten
  • Schaufel
  • Kies
  • Natursteinmörtel
  • Wasser
  • Maurerkelle
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Gummihammer.

Beim Verlegen Ihrer Treppenstufen stehen Ihnen drei unterschiedliche Varianten zur Auswahl, die wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen:

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Blockstufen

Als Blockstufen bezeichnet man Stufen aus einem Stück. Für diese Treppe brauchen Sie zwar kein massives Fundament, aber dafür einen festen, etwa 30 cm tiefen Untergrund aus einem Mineralgemisch und einer Betonschicht. Auf der so vorbereiteten Fläche können Sie die Stufen von unten nach oben setzen.

Legestufen

Bei Legestufen handelt es sich um Stufenplatten von 2 bis 10cm Stärke, die mit Unterlagen aus gleichem Material unterlegt werden. Um das zu erreichen, legen Sie zunächst ein Betonfundament an. Verlegen Sie anschließend die Steinplatten im Mörtelbett und richten Sie sie mit der Wasserwaage aus. Die aufliegende Platte sollte etwa 3 cm über die senkrechte Setzstufe hinausragen. Bei der Trittstufen denken Sie an ein leichtes Gefälle nach vorne, wie oben bereits beschrieben.

Stellstufen

Stellstufen sind eine einfache Treppenform, welcher weniger robust als Block- oder Legestufen ist. Sie bestehen aus senkrecht gestellten Platten. Bei dieser Treppenvariante sollten Sie die gewünschten Platten an der Längsseite in ein Betonbett setzen – so bilden Sie den vorderen Abschluss für Treppenstufe.

Wie Sie sehen, ist es gar nicht so schwer, funktionstüchtige Steintreppe im Garten oder als Zugang zur Terrasse bauen. Wichtig ist nur, dass Sie schon Erfahrung mit solchen Arbeiten haben und durchdacht handeln. Mit unserer kurzen Anleitung klappt es sicherlich. Viel Spaß!