Terrassenplatten verlegen – Teil II: Tricks, Verlegemuster und Materialien

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Der Untergrund für Ihre Terrassenplatten ist vorbereitet und Sie haben sich schon ans Werk gemacht. Es tauchen aber immer kleine Probleme auf: wie schneide ich die Platten richtig zu, was soll ich beim Verlegen selbst beachten, welche Verlegemuster gibt‘s und welche Platten habe ich zur Wahl. Auf alle diesen Fragen bekommen Sie Antwort in unserem Blog-Beitrag.

Tricks zum Zuschneiden der Terrassenplatten

Bei jedem Terrassenbelag ist es notwendig, Kanten oder Abschlüsse zuzuschneiden. Das erledigen Sie mit einem Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe (auch im Baumarkt zu leihen). Sie müssen wie folgt vorgehen:

  • Wässern Sie gut die Platten
  • Zeichnen Sie die Schnittstellen rundum an
  • Schneiden Sie die Platten erst auf den Rückseiten an
  • Drehen Sie die Platte um und schneiden ein, bis sich die Platte teilt
  • Waschen Sie die Teilstücke gleich ab, weil der Schleifstaub Flecken verursachen könnte
  • Geschnittene Platten verlegen Sie so, dass die Schnittkante in Richtung Haus zeigt – so wird sie wegen des Gefälles nicht auffallen

5 Tricks zum Verlegen der Terrassenplatten

Trick Nr. 1: Planen Sie farbliche Randsteine einzusetzen, dann fangen Sie mit diesen an einer Seite an.

Trick Nr. 2: Die eigentlichen Pflastersteine verlegen Sie immer von einer Ecke ausgehend in die Fläche hinein.

Trick Nr. 3: Die empfohlenen Fugenbreiten für Terrassenplatten betragen 3 bis 5 mm.

Trick Nr. 4: Um wirklich eine richtige Fugenbreite zu erzielen, sollten Sie eine Fugenkelle in Fugenbreite zum Abgleichen dabeihaben.

Trick Nr. 5: Verwenden Sie eine Wasserwaage und Richtschnur, mit der Sie immer die Horizontale kontrollieren können.

Vielfalt an Verlegemustern

Wenn Sie ungeschnittene Natursteine verlegen möchten, brauchen sie viel Geduld sowie ein gutes Augenmaß, damit das gewünschte Muster korrekt entsteht. Zur Verfügung stehen Ihnen verschiedene Muster, wie:

  • Halbverband
  • Kreuzverband
  • Fischgrät
  • Reihenverband
  • Römischer Verband
  • Rosenspitz
Fugensand einkehren auf einer Terrasse

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Welche Muster überhaupt in Frage kommen, hängt von Art, Form und Größe der Terrassenplatten ab. Unerfahrenen Heimwerkern empfehlen wir den klassischen Kreuz- oder Halbverband.

Die Qual der Wahl: der richtige Stein für Ihre Terrasse

Heutzutage gibt es verschiedenste frostfeste Steine, die Sie als Terrassenplatten verlegen können. Zu denen gehören:

  • kleine Rasterplatten aus Beton 20 x 10 cm (sandsteinfarben und braun)
  • einfache, schlichte und preisgünstige Beton-Gehwegplatten von 50 x 50 cm
  • ganze Reihen von farblich einfallsreich getönten Terrassenplatten in den Maßen 40 x 40 cm
  • Waschbetonplatten mit einer Oberfläche aus kleinen bunten Steinchen
  • Quarzit-Terrassenplatten
  • Granit-Terrassenplatten
  • Nano-Tec-Terrassenplatten in Muscheloptik (mit einer speziellen Beschichtung, die Wasser und Schmutz abweist)
  • wassergestrahlte Terrassenplatten
  • kinderknie schonende Fallschutzplatten aus witterungs- und verrottungsbeständigem Kunststoff
  • Porphyr-Polygonalplatten
  • Terrassenplatten, die wie Holzdielen aussehen
  • Quarzit-Polygonalplatten
  • Granit-Klickfliesen
  • Basalt-Polygonalplatten “Bolivia Black” in bolivianischem schwarz