Den Garten sicher und stilvoll abgrenzen – Tipps zur Montage

Zahlreiche bunt blühende Topfpflanzen im Sommeraspekt vor einem Bauerngarten

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Ein Gartenzaun ist nicht nur eine sichere Abgrenzung für Ihr Grundstück, sondern auch ein stillvolles Deko-Element. Den Garten einzuzäunen ist eine aufwendige Aufgabe, die Sie mit richtiger Planung und unseren Montage-Tipps erfolgreich meistern können.

Das Fundament notwendig bei schweren Zäunen

Viele Gartenzäune brauchen auf Grund seines Gewichtes ein Fundament. Das realisieren Sie mit einem Betonsockel – er muss mindestens in Frosttiefe einbetoniert werden. Machen Sie dafür einen schmalen Aushub – je nach Zaunmaterial – der 40 bis 80 cm tief sein sollte.

Man kann gleich in das Fundament spätere Zaunpfosten oder sonstige Verankerungshilfen miteinbetonieren. Das hat den Vorteil, dass später keine Pflanzen im Zaun wuchern und eine bessere Abgrenzung gewährleistet ist.

Alternative zum Fundament: Zaunpfosten setzen

Wollen Sie kein Fundament, dann müssen Sie auf Zaunpfosten zugreifen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie zu setzen:

  • Zaunpfosten im Erdreich einbetonieren
  • Schraubenfundamente ins Erdreich drehen und Zaunpfosten stecken
  • Erdspieße oder Einschlaghülsen insbesondere für Sichtschutzzäune benutzen

Querbalken setzen

Die meisten Zaunsysteme sind auf Basis von Querbalken. Stabilisieren Sie die vorher gesetzten Zaunpfosten in der Mitte oder im oberen Drittel mittels Querverstrebung. Die ganze Querbalken-Konstruktion wird entweder verschraubt oder angenagelt.

Zaunfelder montieren

Reine Zaunfelder montiert man nach Anleitung an. Die Montage erfolgt durch Verschrauben oder an nageln. In manchen Fällen braucht man auch Verbindungsstücke.

Für geschickte Hände: Gartenzäune aus Metall machen

Wer Schweißarbeiten gerne erledigt, kann einen Gartenzaun aus Metall komplett selber anfertigen. Spaß am Schweißen und geschickte Hände sind hier eine Grundvoraussetzung.

Material und Werkzeug

Mit diesen Schritten erfolgreich zum selbstgebauten Metall-Gartenzaun

  1. Fertigen Sie einen Rahmen aus Vierkantrohren an. Die notwendigen Vierkantrohre bekommen Sie in Baumärkten oder Eisenhandlungen.
  2. Schneiden Sie die Vierkantrohre auf die nötige Länge zu. Schneiden Sie die Enden gleich auf Gehrung: dazu benötigen Sie einen verstellbaren Winkel, oder einen Winkelschleifer.
  3. Schweißen Sie die einzelnen Rahmenteile zu einem Rechteck zusammen. Dies erledigen Sie mit einem Schweißgerät.
  4. Schweißen Sie ein paar Stäbe in den Rahmen. Besorgen Sie sich dazu fertig verzinkte Stäbe. Kürzen Sie diese auf die gewünschte Länge und schweißen sie  in den Rahmen. Fangen Sie dabei immer in der Mitte des Rahmens an– und berechnen Sie einen gleichmäßigen Abstand zwischen den einzelnen Stäben.
  5. Nach allen Schweißarbeiten schleifen Sie die Schweißnähte noch mit einem Winkelschleifer glatt – das sorgt für eine optische Aufwertung des Zaunes.

Gartenzäune aus Kunststoff

Gartenzäune aus Kunststoff baut man heutzutage nicht selber. Es gibt fertige Systeme, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden können. Solche Systeme sind in der Regel mit ein- oder zweiflügeligem Tor konstruierbar. Diese Systeme können Sie selber installieren oder einen Handwerksbetrieb mit dieser Aufgabe beauftragen. Die Pflege von Kunststoffzäunen ist kinderleicht. Es reicht, diese nur im Frühjahr mit einem Hochdruckreiniger zu säubern.