Gartenzaun: mit richtiger Planung zur erfolgreichen Montage

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Gartenzäune prägen das Erscheinungsbild von Haus und Grundstück. Sie dienen der Begrenzung und geben jedem Garten eine dekorative Note. Gartenzäune können aus Holz, Kunststoff, Beton, Metall und vielem mehr hergestellt werden. Bevor Sie mit der Montage beginnen, beachten Sie unsere Hinweise zur Planung.

Fehler vermeiden: Besuch bei der zuständigen Behörde empfehlenswert

Vor dem Bau eines Gartenzaunes informieren Sie sich bei der zuständigen Behörde (Gemeinde oder Bauamt), welche Bauvorschriften Sie berücksichtigen müssen – von Stadt zu Stadt gelten andere Regeln. Wichtige Aspekte, die Sie sich auf jeden Fall überlegen sollten:

  • Wohnen Sie in einer denkmalgeschützten Umgebung – dann muss Ihr Zaun zum Stil der Gegend passen.
  • Erkundigen Sie sich nach der erlaubten Maximalhöhe des Zaunes. Es ist sehr oft der Fall, dass ab einer Höhe von 2 Metern eine Genehmigung nötig ist.
  • Stehen am Rand Ihrer Gartengrenze Bäume, die einen Stammumfang von mehr als 80 cm haben, dürfen Sie die nicht fällen.

Gute Planung erleichtert die Arbeit

Bevor Sie sich an die Arbeit machen, bestimmen Sie im Vorfeld:

  • die Grundstücksgrenze
  • die Länge des zukünftigen Zaunes
  • die richtige Höhe

Die übliche Höhe bei Gartenzäunen liegt bei 1,20 Meter. Dient der Zaun nur als Grundstücksgrenze reicht eine Höhe von 40-90 cm. Sollte Ihr Zaun ein Schutz vor fremden Hunden sein, genügt kniehohe Absperrung. Haben Sie kleine Kinder zu Hause, dann muss Ihr Zaun mindestens 1,10 Meter hoch sein. Ab einer Höhe von 1,70 Meter ist Ihr Gartenzaun ein sehr guter Sichtschutz vor neugierigen Blicken.

Kleine Übersicht der Materialien für Gartenzäune

Woraus Sie Ihren Gartenzaun bauen, ist Geschmackssache. Egal, für welches Material Sie sich entscheiden – wichtig ist: Ihr Zaun sollte robust, widerstandsfähig und langlebig sein.

Traditionell: Holz

Ein Holzzaun ist sehr beliebt und vielseitig einsetzbar: die Holzlatten kann man sehr individuell anordnen: senkrecht, waagerecht, über Kreuz. Den Abstand zwischen den Latten kann man jederzeit ändern. Achten Sie immer auf die Holzqualität. Für einen Gartenzaun braucht man ein widerstandsfähiges Holz, z. B.: Robinie, Eiche, Kiefer, Lärche oder Douglasie. Diese Holzarten sind sehr robust gegen Schädlinge.

Pflegeleichter Kunststoff

Bei einem Zaun aus Kunststoff kann man frei zwischen verschiedenen Farben und Formen wählen. Ganz wichtig: so ein Kunststoff besteht aus speziellem Hartplastik – das bedeutet wasserfeste und langlebige Wirkung. Überdies ist der Kunststoff pflegeleicht und preisgünstig.

Stabil mit Beton

Mit speziellen Flächen kann ein Betonzaun auch dem Holzzaun ähneln, er ist aber wesentlich stabiler und robuster. Sie können sich an so einem Zaun 30 Jahre lang erfreuen. Zudem schützt der Beton am besten vor Lärm und neugierigen Blicken.

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Metall: es lässt sich vieles machen

Aus Metall kann ein Gitterzaun, Maschendraht-Zaun oder schmiedeeiserner Zaun entstehen. Metall als Material ist besonders pflegeleicht und preiswert. Der Klassiker unter Metallzäunen ist ein Maschendraht-Zaun. Der Draht wird in meisten Fällen mit Kunststoff verkleidet. Besonders schön wirkt so ein Zaun, wenn er mit blühenden Rankpflanzen begrünt ist. Gitterzäune gehören auch zu beliebten Gartenzäunen. Durch das einfache Design passen sie ganz gut zu modernen Gärten. Zäune aus Eisen verleihen dem Garten ein besonderes Flair. Die verschiedenen Zierspitzen und verspielten Formen sind typisch für Zäune aus Eisen.

Sobald Sie sich für ein passendes Material entschieden haben, können Sie mit der Montage loslegen.