Heimwerken im Bad

Viel zu tun im Bad für den HeimwerkerVerbraucher setzen zunehmend auf das eigene Heim. Der Wunsch, seinen Lebensmittelpunkt ganz individuell einzurichten, bestimmt das Verhalten. Ob Wohn- oder Schlafzimmer, ob Flur oder Küche: Wurden die einzelnen Räume vor Jahren noch vor allem funktional eingerichtet, so dominiert heute ganz erkennbar der Anspruch, jeden Raum auch wohnlich und behaglich zu gestalten.

Besonders deutlich wird das in Badezimmern. Das Bad, vor Jahrzehnten ausschließlich für die Körpereinigung gedacht, ist inzwischen auch der Ort, an dem sich frisiert oder an dem das neue Makeup aufgetragen wird. Nicht zuletzt sind Duschkabine und Badewanne bis zum Whirlpool auch die idealen Orte, um sich zu entspannen und bei einem duftenden Bad auch einmal die Seele baumeln lassen zu können. Sie sind also Wohlfühlorte.

Immer mehr Heimwerker sind heute selbst damit beschäftigt, ihr Bad nach den individuellen Wünschen einzurichten. Badmöbel gibt es in Hülle und Fülle. Doch wer sich für die neue Einrichtung entscheidet, der sollte stets im Blick haben, dass alle Badmöbel, alle Regale auch feuchtraumgeeignet sind. Nichts ist ärgerlicher, als wenn nach wenigen Monaten die ersten Schäden an der Einrichtung zu beklagen sind. Die Kombination aus farblichen Akzenten und einem hohen Gebrauchswert der Möbel macht zudem jeden Raum unverwechselbar.

Da Bäder gerade in sanierten Altbauten oftmals vergleichsweise sehr klein sind, gibt es heute aber mit den Einbaumöbeln gute und platzsparende Möglichkeiten für ausgefallene Lösungen. Selbst der Waschbeckenunterschrank hilft, Platz zu sparen. Generell sollten Verbraucher darauf achten, dass sie möglichst wenig offene Regale integrieren. So reizvoll das im ersten Moment wirken mag, so zeigt die Praxis jedoch: Schon nach kurzer Zeit wirken diese unaufgeräumt. Denn der Mix aus Apotheken- und Kosmetikbedarf, aus Flaschen und kleinen Dosen führt zu einer Fülle an Gegenständen.

Der klassische Stauraum ist also der, der hinter geschlossenen Türen geschaffen werden kann. Und deshalb ist auch gut zu überlegen, ob Glastüren für alle Schränke geeignet sind. Erfahrungsgemäß sind jene Heimwerker gut beraten, die wenigstens einen Schrank besitzen, in den nicht geschaut werden kann. So wird nicht nur Abwechslung in der Optik geschaffen. Sondern die Nutzer kreieren einen Raum, der ordentlich und wie eine Einladung wirkt. Ein Raum, der im besten Sinne des Wortes für Entspannung sorgt.