Ob für die berufliche oder private Nutzung, Teleskopleitern zeichnen sich durch ihre praktische und platzsparende Technik aus. Gerade für viele Handwerker, die bei der Arbeit auf eine Leiter angewiesen sind, stellen diese Art von Leitern eine zweckdienliche Alternative dar.
Dadurch, dass sie sich ineinanderschieben lassen, kann die Länge von Teleskopleitern um einiges verkürzt werden. Beispielsweise beträgt die Länge einer Teleskopleiter, nachdem diese ineinandergeschoben wird, von vier Metern nur noch einen Meter. Es handelt sich somit um eine Längenreduzierung von 75 Prozent. Obwohl es die Leitern aus verschiedenen Materialien gibt, erfreuen sich besonders die Modelle aus Aluminium einer großen Beliebtheit. Das erklärt sich aus der Tatsache, dass dieses Metall sehr leicht ist, wodurch das Gewicht der Leitern auch sehr gering ausfällt. Eine vier Meter lange Leiter wiegt in der Regel nur zwischen zehn und fünfzehn Kilo.
Bei der Teleskopleiter auf eine gute Standfestigkeit achten
Neben all den Vorteilen, die eine Teleskopleiter bietet, sollten insbesondere Laien bei ihrer Nutzung vorsichtig sein. Wie Unfall-Statistiken belegen, ereignen sich überdurchschnittlich viele Unfälle auf Leitern. Wo bei gewöhnlichen Leitern die Gefahr hauptsächlich beim Herunterstürzen liegt, sollte bei dieser Art von Leitern besondere darauf geachtet werden, dass die Sicherheitshaken richtig eingerastet sind. Somit kann eine effektive Standfestigkeit gewährleistet werden.
Auch lassen sich die meisten Teleskopleitern durch den Zug an einem Seil vom Boden aus entriegeln und einfahren. Damit während der Arbeit auf der Leiter nicht aus Versehen ein Entriegeln der Leiter verursacht wird, sollte darauf geachtet werden, dass das Seil um eine der Sprossen gewickelt wird. Durch diese kleinen Sicherheitsvorkehrungen und ein mehr Achtsamkeit könnten viele der sich ereignenden Unfälle vermieden werden.
Bild: © designz – Fotolia.com

