Die Kosten für Handwerker senken viele Bauherren heute mit Eigenleistung. Die Wärmedämmung ist nicht schwierig, wenn einige Grundsätze beachtet werden. Bei der Auswahl und dem Kauf der Dämmstoffe können geeignete Hersteller und Partnerfirmen über die Branchenbuchsuche gefunden werden. Einige inserierende Firmen sind an Zusammenarbeit mit dem Bauherrn in Form von betreuter Eigenleistung interessiert.
Energie sparen
Ob im Neubau oder im Altbau, die kostbare Wärme soll nicht in die Atmosphäre entweichen. Brennstoffe werden jedes Jahr teurer und die Wärmedämmungstechnik und die Dämmstoffe sind heute auf einem hohen Qualitätsniveau. Bis zu 30% Energiekosten können eingespart werden. Beim Anbringen in Eigenleistung bleiben die Kosten im Rahmen. Beim Eigenbau ist zu beachten, daß keine Wärmebrücken entstehen und die Baustoffe dicht schließend verklebt werden. Eine Feuchtigkeitsbremse muss eingebaut werden, um Bauschäden zu vermeiden. Zum Beispiel verursacht aus der Luft kondensierendes Wasser, das nicht abtrocknen kann, heftige Schäden am Holz des Dachstuhls. Bei der Branchenbuchsuche findet man geeignete Ansprechpartner, die wertvolle Tipps geben können.
Selber aktiv werden
Den Dachstuhl selber auszubauen scheint eine machbare Aktion. Anleitungen dazu finden sich reichlich. Dennoch gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Es muss für Winddichte und Feuchtigkeitsschutz eine Dampfbremsfolie angebracht werden, die lückenlos verklebt wird. An besonderen Stellen muss zusätzlich mit Dichtmasse abgedichtet werden. Es dürfen keine Luftlöcher gelassen werden, um Schimmel zu vermeiden. An Kabel und Leitungen muss rechtzeitig gedacht werden und die Durchlässe müssen extra abgedichtet werden. Die Liste an Dämmstoffen zur Auswahl ist lang. Über deren Verarbeitung und das dazu nötige Werkzeug und Zubehör muss man sich informieren. Gesteine, Mineralfasern oder organische Dämmstoffe sind unterschiedlich zu verarbeiten und mehr oder weniger verträglich für den Ausführenden.
Die Qual der Wahl
Mit der entsprechenden Unterstützung durch Fachleute und Anleitungen, können beim Dämmen in Eigenregie viele Fehler vermieden werden. Um im Dschungel bei der Auswahl der Dämmstoffe fündig zu werden, muss die Situation vor Ort ebenso bewertet werden, wie die Vor- und Nachteile der Dämmstoffe selber. Ist diese Hürde überwunden, ist die Ausführung vergleichsweise leicht.
Wenn sich am Boden des Kühlschranks laufend Wasser sammelt, ist in den seltensten Fällen der Kühlschrank kaputt. Gerade bei älteren Modellen gibt es beim Kühlschrank einfach ein Loch an der Hinterwand des Kühlschranks (Innenseite!) über welches das Wasser ablaufen kann um dann zu verdunsten. Bei neueren Modellen ist das Loch bisweilen auch mit einem Pfropfen versehen, den man einfach rauszieht und dann die Ablaufrinne säubert. In den seltensten Fällen ist es ein technischer Defekt! Also erstmal so probieren bevor man den Handwerker ruft!
Die Reinigung geht z.B. mit Wattestäbchen sehr einfach. Und by the way…wenn dann die Lebensmittel schon mal draußen sind, kann man den Kühlschrank gleich mal ordentlich putzen denn die Verstopfungen sind meist mit Bakterien versehen….
Das Licht der Sonne ist ein wichtiger Teil des Lebens, da es sowohl Energie spendet wie auch Wärme. Nur durch richtiges Licht kann ein Wohnraum eine Atmosphäre gewinnen, in der sich Menschen wohl fühlen und gesund leben können. Daher sind Wohnräume in der Regel ausgestattet mit großflächigen Fensterflächen, die viel Sonnenlicht einfallen lassen. Neben der Qualität der Fenster, die sich hinsichtlich der Verglasung und des Rahmens teils deutlich unterscheiden, ist ebenso ein richtiger Einbau wichtig.
Fenster einbauen ist keine komplizierte Angelegenheit. Auch ein geübter Hobbyhandwerker kann diese Arbeit verrichten, sofern er denn sorgfältig und bedacht beim Fenster einbauen vorgeht. Es ist darauf zu achten, dass das Fenster wasserdicht eingebaut wird, da ansonsten Feuchtigkeit zwischen den Fensterrahmen und das Mauerwerk eindringen kann, was auf Dauer zu möglicher Schimmelbildung führt. Ebenfalls muss eine sorgsame Abdichtung beim Fenster einbauen erfolgen, um keine Wärmeverluste zu haben. Daher empfiehlt es sich, beim Fenster einbauen die aktuelle RAL-Montagerichtlinie zu befolgen. Der erhöhte Arbeitsaufwand, den diese Richtlinie beim Fenster einbauen fordert, ist vernachlässigbar, ebenso wie die zusätzlich anfallenden Kosten, jedoch kann man bei Beachtung dieser Richtlinie sicherstellen, alle gängigen Normen und Vorschriften zu erfüllen, so dass man sich keine Gedanken machen muss, das Fenster möglicherweise wieder ausbauen zu müssen.
Das richtige Werkzeug muss griffbereit liegen
Beim Fenstereinbau werden einige Utensilien benötigt, die bei der Arbeit griffbereit liegen sollten. Wenn vor der Montage eines neuen Fensters zuvor noch ein altes Fenster entfernt werden muss, wird eine Stichsäge, ein Brecheisen und ein großer Spachtel benötigt. Muss kein altes Fenster ausgebaut werden, sind diese Utensilien nicht erforderlich. In jedem Fall wird beim Fenster einbauen aber eine Bohrmaschine mit einem Steinbohreinsatz benötigt, um die Montagelöcher bohren zu können. Ferner ist ein Akkuschrauber hilfreich, jedoch genügt prinzipiell auch ein Schraubendreher. Eine große Wasserwaage muss vor Ort sein, damit man das Fenster ausrichten kann. Holzklötze, -Plättchen und -Keile müssen vorhanden sein, um das Fenster fixieren zu können. Daneben werden noch Schrauben und Dübel benötigt, Montageschaum, Zement, und Haftgrundierer.
Sofern noch ein altes Fenster in der Laibung sein sollte, muss dies zunächst entfernt werden, bevor man das neue Fenster einbauen kann. Mit dem Begriff Laibung wird einfach das Loch im Mauerwerk umschrieben, in welches ein Fenster eingesetzt wird. Im ersten Schritt hängt man den Fensterflügel des alten Fensters aus, im zweiten Schritt durchtrennt man den Fensterrahmen an mehreren Stellen mit einer Stich- oder Säbelsäge, so dass man die einzelnen Segmente vorsichtig aus der Laibung entfernen kann. Die Verschmutzungen der Laibung müssen im Anschluss entfernt werden, was gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Spachtels geschieht, mit dem man den alten Montageschaum abkratzt. Bei eventuellen Beschädigungen der Laibung, die bei dem Ausbau passiert sind, müssen diese mit Zement ausgebessert werden. Es empfiehlt sich, Blitzzement zu verwenden, man kann jedoch auch normalen Zement benutzen, was aber zur Folge hat, dass man länger warten muss, bis der Zement getrocknet ist. Im Anschluss muss die saubere, von Staub und Schmutz befreite Laibung mit Haftgrundierer grundiert werden, und die Vorarbeiten beim Fenster einbauen sind soweit abgeschlossen.
Schritt für Schritt zum neuen Fenster
Bei dem neuen Fenster wird zuerst der Fensterflügel aus dem Rahmen gehoben, da dieser bei dem Einbau nur behindern würde. Um die Fuge zwischen Laibung und Fensterrahmen abzudichten, wird im ersten Schritt ein vorkomprimiertes Fugendichtband bündig auf die Stirnfläche des Fensterrahmens geklebt, die zur Hausaußenseite liegt. Mit dem Begriff Stirnfläche ist jener Teil des Fensterrahmens gemeint, der direkt an der Laibung aufliegt. Zusätzlich muss im zweiten Schritt zur Innenseite des Fensters ein weiteres Dichtungsband aufgebracht werden, welches die Dampfdiffusion verhindert. Wenn dies nicht geschieht, kann es passieren, dass Wasserdampf in der Fuge kondensiert, der in das Mauerwerk einzieht. Dies kann zu dauerhaften Beschädigungen und zur Schimmelbildung führen. Das innere Dichtungsband verfügt über zwei Klebestreifen. Mit dem ersten wird das innere Dichtungsband auf die Stirnseite des Fensterrahmens geklebt, wie dies auch schon bei dem äußeren Fugendichtband gemacht wurde, der zweite Klebestreifen wird in einem späteren Schritt benötigt, um den Kontakt zum Mauerwerk herzustellen.
Nun muss der Fensterrahmen vorsichtig in die Laibung eingesetzt und ausgerichtet werden. Um genügend Abstand zu erhalten von der unteren Laibungsfläche, wird der Rahmen zunächst auf kleine Holzstücke gestellt. Anschließend muss der Abstand zwischen Laibung und Rahmen ringsum auf ca. 1 bis 2 Zentimeter gleichmäßig eingestellt werden. Dies geschieht, indem man allseitig Holzkeile in die Fugen zwischen Laibung und Rahmen steckt. Sobald der Rahmen durch die Holzkeile sicher steht und der Abstand zwischen Laibung und Rahmen eingestellt ist, gilt es, den Rahmen mithilfe der Wasserwaage noch lot- und waagerecht auszurichten. Damit ist gemeint, dass das Fenster so ausgerichtet wird, dass es nach allen Seiten hin gerade ist. Bei diesem Schritt ist große Sorgfalt geboten, da kleine Ungenauigkeiten dazu führen können, dass das Fenster später möglicherweise nicht richtig schließt oder undicht ist.
Sobald das Fenster korrekt ausgerichtet ist, muss es mit Schrauben in der Maueröffnung fixiert werden. Dazu wird an den vom Fensterhersteller angegebenen Stellen direkt durch den Rahmen in das Mauerwerk gebohrt, die Dübel werden in die Löcher eingesetzt und anschließend werden die Schrauben eingeschraubt. Bohrungsdurchmesser, Dübeldurchmesser und Schraubenlänge ist abhängig vom Fenster und von der jeweiligen Bausituation.
Nachdem der neue Rahmen ausgerichtet und mit Schrauben fixiert wurde, muss der Fensterflügel wieder eingesetzt werden. Es ist zu überprüfen, ob das Fenster sauber schließt und dicht ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann in der jetzigen Einbauphase noch nachjustiert werden. Ansonsten kann die Fuge zwischen dem Fensterrahmen und der Laibung nun mit Montageschaum ausgefüllt werden, um einen bündigen Anschluss zwischen Mauerwerk und Fensterrahmen zu erhalten. Sobald der Schaum eingespritzt wurde und gehärtet ist, können die Holzkeile entfernt werden. Die freigewordenen Stellen müssen mit Montageschaum nachgeschäumt werden. Eventuelle Verunreinigungen des Fensters oder des Fensterrahmens, die bei Arbeiten mit Montageschaum leicht passieren können, sind problemlos entfernbar mit im Fachhandel erhältlichem PU-Reiniger. Um eine Dampfdiffusionssperre zu erhalten, wird nun das innere Dichtungsband rundum mit dem zweiten Klebestreifen auf das Mauerwerk verklebt, so dass keine Feuchtigkeit von Innen in die Fuge eindringen kann.
Das Fenster ist an dieser Stelle eingebaut und weitere Arbeiten können verrichtet werden. Wie ersichtlich, ist das Fenster einbauen eine Tätigkeit, die mit etwas Geschick und Mühe auch von jedem Hobbyhandwerker verrichtet werden kann. Wichtig beim Fenster einbauen ist jedoch, dass man sorgfältig beim Abdichten vorgeht, um zu verhindern, dass Wasser in die Fuge zwischen Rahmen und Mauerwerk eindringt, damit Schimmelbildung keine Chance hat.
Wenn beim Auszug aus der Wohnung Kratzer oder Löcher im Laminatboden festgestellt werden, ist guter Rat nötig. Laminat ist Kunststoff und das Holzmuster nur aufgedruckt. Ein Abschleifen wie bei einem Parkettboden ist also nicht möglich. Wie können Sie den Schaden trotzdem möglichst schnell und günstig beseitigen? Bei größeren Schäden hilft meist nur der aufwändige Austausch des Stücks. Kleinere Kratzer, Risse und Löcher können Sie jedoch leicht selbst mit Hilfe eines Laminatreparatur-Sets ausbessern.
Laminat reparieren leicht gemacht
Laminat ist stabil, wasserabweisend und bei guter Qualität auch sehr widerstandsfähig. Trotzdem können bei normaler Nutzung durch unglückliche Umstände Schäden entstehen. Geht es dabei nur um Kratzer, können Sie diese mit einem Laminat Reparaturset selbst ausbessern. Für die Dauer der Reparatur sollten Sie je nach Größe des Kratzers 20-30 Minuten einplanen. In den angebotenen Laminatreparatur-Sets finden Sie meist alles, was Sie zur Reparatur benötigen. Wenn Sie das Laminat reparieren, gehen Sie folgendermaßen vor: Zuerst wird das Hartwachs aus dem Paket im richtigen Farbton gemischt. Dann tragen Sie es mit dem mitgelieferten Schmelzer im richtigen Farbton flüssig auf den Schaden auf. Das Wachs trocknet in Sekundenschnelle und Sie können es gleich mit einem Schaber oder einer Trapezklinge abtragen. Der nächste Schritt ist das Nachzeichnen der Bodenkonturen und ein weiteres Abziehen des Bodens. Am Ende wird die Stelle mit einem Vlies entfettet und mit einem Tuch gereinigt. Sie sollten die Stelle jetzt kaum noch sehen können. Wenn Sie mit dieser Reparaturmethode noch keine Erfahrung haben, ist es eine gute Idee, sie vorher an einer Stelle auszuprobieren, die nicht in der Raummitte liegt.
Löcher im Laminat reparieren
Wenn Sie Löcher im Laminat ausbessern möchten, ist die Vorgehensweise im Prinzip dieselbe. Auch hier wird Hartwachs eingesetzt. Je nach verwendetem Laminatreparatur-Set kann es höchstens kleine Abweichungen geben. Wachs wird erhitzt und im flüssigen Zustand in die Löcher eingetropft. Im erhärteten Zustand können Sie den Überschuss mit einem Schaber oder einer Trapezklinge entfernen. Diese sollte unbedingt scharf und neu sein, damit Sie die Oberfläche nicht verkratzen. Eine Nachbehandlung mit Lack oder Politur ist auch hier nicht notwendig. Geht es um einen größeren Schaden im Laminat, ein Loch zum Beispiel, das sehr tief geht, oder abgebrochene Teile, wird meist nur der Austausch in Frage kommen. Es gibt auch Möglichkeiten, größere Schäden ohne Austausch auszubessern. Diese sind allerdings etwas aufwändig und eher für Bastler interessant, die sich gut mit der Materie auskennen. Auch bei einem Wasserschaden werden Sie kaum um den Austausch herumkommen.
Laminat reparieren mit dem Laminatreparatur-Set
Wenn Sie vor dem Auszug aus Ihrer Wohnung Kratzer im Boden feststellen, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Mit einem Laminatreparatur-Set können Sie den Schaden schnell und günstig beseitigen. Auf You Tube finden Sie zusätzlich hilfreiche Videos, die Ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie Sie das Laminat reparieren können.
Eins davon fanden wir besonders gut, und wollen es euch nicht vorenthalten:
Ob im Außen- oder Innenbereich – Fliesen sind einer der langlebigsten und beliebtesten Bodenbeläge. Die Natur- und Kunststein-, Beton- und Keramikplatten sind witterungsbeständig, trittfest und dekorativ. Die Qualität eines Fliesenbelags steht und fällt jedoch mit der Verlegung. Beim Fliesen legen gibt es vieles zu beachten, damit sich der Bodenbelag später nicht absenkt, kaputt friert oder undicht wird.
Das Verlegen von Fliesen beginnt bereits bei der Auswahl bzw. Vorbereitung des Untergrunds. Das Fliesenbett muss eben, fest und trocken sein. Mit unterschiedlichen Tests kann der Estrich auf seine Festigkeit geprüft werden. Im Außenbereich ist es zusätzlich wichtig, den Untergrund abzudichten, sodass später keine Feuchtigkeit von unten in das Fliesenbett eindringen kann. Damit die geflieste Fläche später dekorativ und ansehnlich ist, müssen die Platten in einem bestimmten Muster verlegt werden. Bevor die Fliesen in Reihen oder diagonal verlegt werden, sollten daher Hilfslinien auf den Untergrund aufgetragen werden. Hierbei müssen auch die Dehnungsfugen zwischen Wand und erster Fliesenreihe sowie zwischen den einzelnen Reihen berücksichtigt werden. Essenzielles Werkzeug für die Ausgestaltung der Ränder und Ecken ist der Fliesenschneider. Denn um die Fliesen in die Fläche einzupassen, müssen einige Platten zurechtgeschnitten werden.
Fliesen verfugen
Bevor die Bodenplatten im Fliesenbett verlegt werden können, muss der Fliesenkleber aufgetragen werden. Dieser sorgt für sicheren und langfristigen Halt. Mit Verlegen der Fliesen in Reihen sollte idealerweise im hintersten Bereich des Raumes begonnen werden, sodass der Handwerker sich beim weiteren Verlegen schrittweise aus dem Raum herausarbeitet. Damit der Bodenbelag wasserdicht wird, werden zu allerletzt die Fugen zwischen den Fliesen und an den Anschlussstellen von Wand und Türen gefüllt. Im Fliesenzwischenraum wird dazu Fliesenmörtel verwendet. An den Anschlussstellen muss die Fuge jedoch flexibel sein, bei der Verwendung von Mörtel würde die Fuge zu sehr aushärten. Deshalb wird hier synthetisches Fugenmaterial benutzt, zumeist Silikon.
Selbstverständlich müssen bei der Verlegung von Fliesen im Nassbereich oder an der Wand weitere Vorsichtsmaßnahmen getroffen und spezielle Besonderheiten berücksichtigt werden. Die Fliesentechnik sollte daher stets dem Ort und dem Zweck entsprechend angepasst sein.
Wichtige Schutzfunktionen werden von Rollläden übernommen und so schützen diese vor Schnee, Hagel, Regen und Sonne. Zudem machen sie es für Einbrecher wesentlich schwerer, im Winter entweicht die Raumwärme weniger schnell und sie dienen auch als Schallschutz. Viele Hobby- und Heim-Handwerker tun sich dabei nicht schwer, bestehende Rollläden auszutauschen oder aber nachträglich noch einen Rollladen einzubauen.
Die Varianten beim Rolladen einbauen
Bevor Sie den Rolladen einbauen können, müssen Sie sich für einen Rollladen entscheiden. Generell gibt es im Handel an dieser Stelle viele verschiedene Varianten. Ein Rollladen besteht grundsätzlich aus fünf Elementen und diese sind der Rollladenpanzer, der Rollladenkasten, die seitlichen Führungsschienen, dem Rollladenantrieb und der Rollladenwelle. Ein Rollladenpanzer besteht aus Profilen und diese sind meist aus doppelwandigem Kunststoff, Edelstahl, Holz oder Aluminium. Die Profile aus Kunststoff haben hinsichtlich der Wärmedämmung gute Eigenschaften, sind in der Pflege unproblematisch und sie sind leicht. Beim Schutz vor Einbrechern gibt es allerdings Abstriche. Profile aus Holz sind relativ teuer, haben eine schöne Optik und sind allerdings wegen der Witterungsanfälligkeit intensiver in der Pflege. Die Profile aus Stahl sind am teuersten und am schwersten und im gewerblichen Bereich dienen diese hauptsächlich als Einbruchschutz.
Die Möglichkeiten zum Rolladen einbauen
Ein Vorsatz- oder ein Aufsatzrollladen kommen in Frage, wenn ein Hausherr einen Rollladen nachträglich einbauen möchte. Nur teilweise oder nicht sichtbar befindet sich der Aufsatzrollladen auf dem Rahmen direkt über der Tür oder dem Fenster. Als nachträglicher Einbau ist der Aufsatzrollladen allerdings weniger geeignet, denn dafür müssten die Tür oder das Fenster ausgebaut werden und oberhalb des Sturzes muss das Mauerwerk ausgestemmt werden. Ein Rollladen kann auch unterhalb von dem Sturz eingebaut werden, doch die Tür- oder Fenstergröße reduziert sich dann entsprechend. Aufsatzrollläden sind also eher geeignet, wenn bei den Fenstern ein Austausch geplant ist. Im Hinblick auf Einbruchsicherheit und Wärmedämmung leistet der Vorbaurollladen wertvolle Dienste. Die Führungsschienen werden am Blendrahmen von Tür oder Fenster befestigt und der Vorsatzrolladen wird in oder vor die Laibung der Tür oder des Fensters montiert. Der nachträgliche Einbau ist recht unkompliziert und es gibt kein Risiko für die Bildung von Wärmeverlusten, Schimmel, Schwitzwasser oder Kältebrücken.
Die Anleitung für einen Vorsatzrollladen
Im ersten Schritt wird überlegt, wie ein Rollladen angebracht werden soll. Je nach Tiefe der Laibung wird der Rollladen in oder vor die Laibung auf der Außenseite eines Hauses montiert. Die Führungsschienen für einen Rollladenpanzer müssen Platz finden und deshalb wird eine gewisse Mindestbreite vorausgesetzt. In den Rahmen müssen Löcher gebohrt werden, wenn der Einbau in die Laibung erfolgt. Nachdem oft bei der Tür oder dem Fenster der obere Teil verdeckt ist, ist ein Einbau vor der Laibung einfacher. Hier ist dann zwar ein größerer Abstand zwischen Tür oder Fenster und Rollladen und auch wenn der Rollladenkasten hervorragt, so ist der Einbau einfacher. Bei dem Rollladen gibt es einen Fertigbausatz und die Teile sind bereits vormontiert. Vor Ort können Sie beim ROlladen einbauen die Teile zusammenbauen und hierfür gibt es vom Hersteller eine Montageanleitung. Beim Rolladen einbauen werden zunächst die Führungsschienen am Rollladenkasten befestigt. An die Stelle zur Montag wird dieses Gestell dann angehalten und die Bohrlöcher werden markiert, wenn das Gestell waagrecht und senkrecht ausgerichtet ist. Dann werden beim Rollladen einbauen die Markierungen gebohrt und mit Dübeln versehen. Danach erfolgt die Montage von dem Gestell, wofür es meist Spezialschrauben im Bausatz gibt. Im Anschluss folgt beim Rolladen einbauen nur noch die Abdeckung von dem Rollladenkasten. Im Anschluss werden nach der Montageanleitung nur noch der Gurtzug oder der Motor eingebaut.
Muss ein Thermostat an Ihrem Heizkörper ausgewechselt werden, ist dies kein Grund zur Verzweiflung. Mit ein Mindestmaß an handwerklichem Geschick, einer guten Vorbereitung sowie Anleitung ersparen Sie sich nicht nur die Kosten für einen Heizungsmonteur, sondern in Zukunft auch für Heizöl oder -gas.
Wie man ein Thermostat bei der Heizung auswechselt
Wie bei allen geplanten Vorhaben ist auch hier eine gut durchdachte Vorbereitung Voraussetzung für ein gutes Gelingen. Als erstes sollten Sie sich vergewissern, welchen Durchmesser das Anschlussgewinde haben muss. Bei dieser Gelegenheit überlegen Sie auch, ob es nicht sinnvoll ist, im gleichen Atemzug die Auslaufanschlussstücke durch absperrbare zu ersetzen. Dies erspart Ihnen beim nächsten Abbau des Heizkörpers das Abschalten der Umwälzpumpe und des Brenners sowie das Entleeren der gesamten Heizungsanlage.
Was benötigen Sie noch?
Da wäre eine Rohrzange bzw. ein Schraubenschlüssel, ein Spezialschlüssel (Stufenschlüssel) für die Konen mit Überwurfmuttern am Heizkörper, eine wasserdichte Unterlage, alte Lappen, evtl. eine flache Auffangschale, Hanf und eine Drahtbürste. Arbeitskleidung versteht sich von selbst.
Alles liegt bereit? Dann mal los.
Zu allererst stellen Sie den Brenner und die Umwälzpumpe ab. Öffnen Sie nun sämtliche Lüftungsventile an allen Heizungskörpern und entleeren die Heizungsanlage.
Stellen Sie die Auffangschale unter die Vor- und Rücklaufverschraubungen und öffnen diese mit der Rohrzange. Nach dem Lösen der Heizkörperbefestigung nehmen Sie diesen vorsichtig ab. Halten Sie die Öffnungen nach oben, so vermeiden Sie eine grobe Verschmutzung Ihres Bodens mit noch enthaltenem Wasser im Heizkörper. Tragen Sie den Heizkörper am besten nach draußen und lassen ihn restlos leer laufen.
Als nächstes schrauben Sie das Ventil und das Rücklaufanschlussstück von den beiden Rohrstutzen ab, reinigen die freigewordenen Gewinde mit einer Drahtbürste und hanfen diese ein. Das neue Ventil sowie Auslaufanschlussstück schrauben Sie fest auf. Aber beachten Sie bitte: Nach fest kommt ab.
Am Heizkörper selbst entfernen Sie an beiden Anschlüssen die Überwurfmuttern samt konischem Nippel. Hierfür benötigen Sie den Stufenschlüssel. Hanfen Sie ebenfalls die Gewinde der neuen Nippel und drehen diese in den Heizkörper ein. Vergessen Sie nicht, die Überwurfmuttern vorher aufzustecken. Die neuen Konen sind unbedingt erforderlich, um ein absolutes Abdichten sicherzustellen.
Hängen Sie nun vorsichtig den Heizkörper wieder in die Anschlüsse und die Halterungen ein und überprüfen Sie, ob die Überwurfmuttern passgenau sitzen. Erst jetzt drehen Sie die Überwurfmuttern sowie die Schrauben an den Heizkörperhalterungen fest.
Zum Schluss schließen Sie wieder sämtliche Lüftungsventile und füllen die Heizungsanlage bis der Druck ungefähr 1,5 bar beträgt. Entlüften Sie die einzelnen Heizkörper nacheinander und beachten während des Nachfüllens von Wasser auf den korrekten Druck. Sie ersparen sich viel Beinarbeit, wenn Sie zu diesem Arbeitsschritt eine weitere Person dazu bitten. Bevor Sie abschließend die Umwälzpumpe und den Brenner wieder einschalten, kontrollieren Sie bitte, ob die neuen Verschraubungen auch wirklich dicht sind.
Die richtige Temperatur einstellen
Je nach Fabrikat enthalten Thermostate zur Einstellung statt Gradzahlen Symbole oder einfache Zahlen auf einer Skala. Die Frostschutzeinstellung ist gesondert gekennzeichnet, genau wie die empfehlenswerte Temperatur von 20 Grad Celsius durch eine besondere Markierung. Um die gewünschten Temperaturbereiche für Ihre Wohnräume genau einstellen zu können, folgen Sie bitte den beiliegenden Anweisungen der Hersteller.
Beton ist ein moderner Baustoff, und insbesondere Sichtbeton gewinnt immer mehr Raum. Auch zu Hause kann man Lampen und Skulpturen aus Beton selbst gestalten. Um einen Lampenfuß aus diesem Material herzustellen, benötigt man zunächst einmal Sand, Zement und Wasser. Das Mischungsverhältnis kann im Internet nachlesen werden. Weiterhin benötigt man eine schön geformte und leere Plastik- oder Waschmittelflasche, ein langes Plastikohr (dessen Öffnung groß genug ist, um ein Kabel hindurch zu führen), ein Beleuchtungsset mit Fassung, Stecker und Schalter, ein mindestens 6 cm langes Stück Schraubgewinde mit Mutter und einen Lampenschirm. Weiterhin gebraucht wird ein Eimer und ein Rührgerät zum Anrühren des Betons, Handschuhe, eine Heißklebepistole, ein Cutter und eine Metallfeile, -säge und -bohrer. Fehlt ein bestimmtes Werkzeug, kann man dies z.B. von http://www.svh24.de preiswert bestellen.
Vorbereitung und Bau der Lampe
Das Schraubgewinde sollte man auf etwa 6 cm kürzen. Die Lampenfassung muss man öffnen und die Kabel freilegen. Mit dem Metallbohrer bohrt man dann ein Loch in den Schirmträgerring: das wird der alternative Weg für das Lampenkabel. Die Plastikflasche wird später mit Beton gefüllt und somit zum Lampenfuß. Das Lampenkabel wird dabei im Beton verschwinden. Dies geschieht mittels des Plastikröhrchens. Es wird in die Plastikflasche über zwei kleine Eingänge oben und unten eingeführt. Werkzeuge von Dremel wie die Heißklebepistole sorgen dafür, dass die entstandenen Löcher an der Flasche sorgsam verschlossen werden können, damit der Beton nicht an den Löchern heraus fließt. Hat man das Röhrchen ohne Knick durch die Flasche geführt, wird nun der Beton gemischt und in die Flasche gefüllt. Wenn die Flasche bis zum Rand gefüllt ist, steckt man das Schraubgewinde gerade hinein. Es sollte noch etwa 3 cm oben heraus stehen. Nun sollte der Beton mindestens 48 Stunden trocknen. Wenn der Beton trocken ist, schneidet man den Plastikbehälter vorsichtig mit einem Cutter auf und entfernt diesen, sodass der rohe Beton übrig bleibt. Das überstehende Plastikröhrchen schneidet man mit dem Cutter ebenfalls bündig ab. Nun führt man das Lampenkabel durch das im Beton liegende Röhrchen und den Schirmträgerring und verbindet es mit der Fassung. Unbedingt sollte man beachten, dass die Lampenkabel richtig verbunden werden. Die Fassung kann man über der Mutter, die man auf das Schraubgewinde schraubt, mit Heißkleber befestigen. Anschließend wird der Lampenschirm angebracht und fertig ist die kreative Lampe aus Beton!
Wenn der Herbst seine letzten wärmenden Sonnenstrahlen schickt, beginnen viele Hausbesitzer mit dem Wintercheck. Es werden die Öfen das erste mal angeheizt oder die Thermostate der Heizungen geöffnet in der Hoffnung, das alles wie im letzten Jahr einwandfrei funktioniert. Der gewünschte Effekt bleibt jedoch manchmal aus und die Heizungen bleiben kalt. Der erste Gedanke, Heizung entlüften.
Eine Checkliste kann in Normalfall helfen, meistens muss man nur die Heizung entlüften und das Problem ist aus der Welt geschafft.
Als erstes sollte man die Heizanlage auf eventuelle Fehlermeldungen kontrollieren
Die heutigen Gas- und Ölbrenner zeigen in Störfällen Fehlercodes an, die bei der Behebung des Problems von großem nutzen sind. Erläuterungen zu Fehlercodes sind in der dazugehörigen Bedienungsanleitung zu finden.
Auch sollte kontrolliert werden, dass die Heizanlage auf “Heizen” eingestellt ist. In manchen Systemen kann es vorkommen das der Regler auf “Wassererwärmung” gestellt ist oder die es sollte die Heizung entlüften. Ein gängiges Problem das Heizkörper nicht warm werden.
Es sollte ebenfalls unbedingt kontrolliert werden, dass die Heizanlage zur Tageszeit heizt und sich Nachts abstellt, in einigen Fällen war die Uhr am Tage auf Absenkung eingestellt. Ein klassischer Fehler wie auch das Heizung entlüften vergessen wird.
Der Wasserdruck Im Heizkreislauf beträgt in der Regel zwischen 1,2 und 1,8 Bar. Sollte der Druck zu wenig sein, muss auf jeden Fall frisches Wasser in den Heizkreislauf nachgefüllt werden. Einige Systeme reagieren auf zu wenig Druck im Heizsystem mit Ausfall.
Ein nächster Check ist bei den Heizungsrohren, diese müssen warm werden, sollte dies der Fall sein, die Heizkörper bleiben dennoch kalt, könnte eine Defekte oder auch ausgeschaltete Umwalzpumpe das Problem sein.
Die Umwalzpumpe kann durch Auflegen von einer Hand oder einem nah heran gehaltenem Ohr auf Funktion getestet werden. Ein summendes Geräusch bzw leichte Vibrationen schließen auf eine funktionierende Pumpe. Einen Defekt kann meist nur ein Fachmann erkennen.
Läuft die Umwalzpumpe ohne erkannbare Mängel und der Druck in den Leitungen stimmt auch, kann ein Grund für kalte Heizkörper zum einen geschlossene Thermostate sein zum anderen kann Luft in der Heizungsanlage das erwärmen der Heizkörper verhindern. Luft in der Anlage erkennt man an einem Blubbergeräusch sobald die Thermostate aufgedreht werden. An jedem Heizkörper gibt es ein Entlüftungsventil, welches mittels eines “Schlüssels” geöffnet werden kann, damit die Luft entfliehen kann. Diese Aufgabe kann ein Laie ohne Probleme allein durchführen. Sobald wieder Wasser aus dem Entlüftungsventil tritt, schließt man es wieder und füllt ggf etwas Wasser in die Heizungsanlage nach.
Wurde die Checkliste abgearbeitet und das Problem besteht weiterhin, ist es unumgänglich einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Dieser ist erfahren mit der Prozedur und findet meist Fehler, die als keine erkannt wurden.
Vorsicht!!!!
In allen Heizungssystemen fließt in Normalfällen heißes Wasser, es wird geraten drauf zu achten, es besteht Verbrennungsgefahr wenn zum Beispiel die Umwalzpumpe defekt ist und der Wasserspeicher keine Möglichkeit hat das kochende Wasser in das System zu pumpen. Auch beim Heizung entlüften sollte acht gegeben werden, denn auch dort kann ggf heißes Wasser im System sein, welches beim Heizung entlüften aus dem System tritt.
Vermeintlich einfache Arbeiten, wie die Montage von Leuchten, der Austausch von Lampenfassungen und selbst der Austausch vom Leuchtmittel, wie einer einfachen Glühbirne, kann schon schlimme Unfälle nach sich ziehen, wenn erforderliche Vorsichtsmaßnahmen außer Acht gelassen werden. Unabhängig von der Gefahr, von einem Stromschlag erfasst zu werden, geschieht der Austausch einer Glühbirne oder einem modernen Leuchtmittel am besten von einer Leiter aus. Hier ist schon die erste Gefahrenquelle, die zu beachten ist. Ein wackliger Stuhl, oder eine kaputte Leiter, waren schon der Grund für viele Unfälle. Bekanntermaßen ereignen sich die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden. Die Standfestigkeit und die Qualität der Leiter sind also die ersten Kriterien, die sorgfältig geprüft werden sollten.
Den Stromkreis zum defekten Verbraucher unbedingt unterbrechen
Wenn das Leuchtmittel defekt ist, dann kann logischerweise über den Lichtschalter nicht geprüft werden, ob der Lichtschalter auf Stellung – Ein oder auf Stellung – Aus steht. Vorübergehend muss daher der Stromkreis zu den Leuchten, durch das Abschalten der zugehörigen Sicherung unterbrochen werden. Im ungünstigsten Fall muss sogar die gesamte Stromversorgung ausgeschaltet werden. In älteren Wohnhäusern ist die Strominstallation nicht selten unsachgemäß verlegt und birgt unter Umständen große Gefahren selbst bei einfachen Reparaturen, wie dem Auswechseln einer Glühbirne. Ein sehr gefährlicher Zustand ist es, wenn die sogenannte Phase, das ist die stromführende Ader zur Lampe hin, direkt auf die Lampenfassung führt. Ältere Lampenfassungen sind metallisch und daher elektrisch leitend. Ist die Glühbirne defekt, dann ist die Gefahr beim Austausch vom Leuchtmittel sehr groß, einen gefährlichen Stromschlag zu erleiden. Mit dem Griff auf die Lampenfassung fasst der Hobby Elektriker in diesem Moment direkt auf die stromführende Ader, wenn der Stromkreis vorher nicht unterbrochen wurde.
Eine ältere Strominstallation ist nicht selten unsachgemäß verlegt
Gelegentlich kann es auch einen Kurzschluss in der der Lampenfassung geben. Dieser Zustand ist für den Laien nicht unmittelbar erkennbar. Metallische Lampenfassungen sind nicht selten schlecht konstruiert. Durch mehrmaliges Auswechseln vom Leuchtmittel verbiegen sich die Kontakte für Stromleitung, und Rückleitung. Beim Herausdrehen oder Einsetzen der Glühbirne kann dann über den Schraubkontakt am Leuchtmittel ein direkter Kurzschluss zwischen Phase und Nullleiter entstehen.